Mehr Datenschutz im Internet – mit diesen Tipps klappt's

Es gibt zahlreiche Themen, die die Welt derzeit beschäftigen. Unter anderem die Coronakrise ist in aller Munde. Doch das heißt nicht, dass andere Dinge nicht von Relevanz sind. Unter anderem jetzt, wo ohnehin fast alle Menschen den Tag über zu Hause verbringen, spielt die Frage nach der Sicherheit im Netz eine wichtige Rolle. Vor allem in puncto Datenschutz gab es schließlich immer wieder Skandale. Es ist also nur verständlich, dass sich die Bevölkerung nach mehr Privatsphäre sehnt. Wir möchten zeigen, was es braucht, um mehr Datenschutz im Internet zu haben.

Ein aktuelles Virenschutzprogramm nutzen

Viren sind ein erhebliches Risiko für die Sicherheit im Netz. Nicht selten resultieren sie in Betrug und/oder Datendiebstahl.

Es ist daher unabdingbar, immer ein aktuelles Virenprogramm zu nutzen. Im Grunde muss es nicht einmal eine kostenpflichtige Version sein. Inzwischen gibt es einige kostenlose Virenprogramme, die einen guten Ruf haben und einwandfrei zu funktionieren scheinen. Das heißt allerdings nicht, dass ein kostenpflichtiges Programm nicht besser ist. Es ist lediglich fraglich, ob es wirklich notwendig ist. Auf ein Virenschutzprogramm zu verzichten, ist jedoch ausgeschlossen. Dadurch würde sich eine viel zu große Sicherheitslücke auftun.

Unterschiedliche Passwörter verwenden

Die meisten Menschen sind im Internet an vielen Orten angemeldet und verwenden dafür immer ein und dasselbe Passwort. Das ist jedoch eine große Gefahr für die Sicherheit.

Sollten Hacker an das Passwort eines Dienstes gelangen, haben sie auf diese Weise Zugriff auf sämtliche Dienste, wo der jeweilige Nutzer angemeldet ist. Das kann beispielsweise zu einem finanziellen Schaden oder einer Rufschädigung führen. Es ist also wesentlich besser, immer unterschiedliche Passwörter zu verwenden. Das mag zwar etwas umständlicher sein, trägt jedoch maßgeblich zu unserer Sicherheit bei.

Sparsam mit persönlichen Angaben umgehen

Leider lässt es sich im Internet nur schwer vermeiden, seine Daten nicht preisgeben. Schließlich werden diese von zahlreichen Diensten gefordert. Unter anderem von sozialen Plattformen wie Facebook und Zahlungsanbietern wie PayPal. Dennoch sollten Nutzer versuchen, persönliche Daten so sparsam wie möglich zu nutzen. Zumindest dann, wenn es möglich ist.

Schließlich bietet selbst die Datenschutz-Grundverordnung keine Garantie, dass die eigenen Daten nicht ohne Zustimmung missbraucht werden. Personenbezogene Daten sollte man also so gut wie möglich schützen. Und das nicht nur im Netz, sondern auch in der Offline-Welt.

Vorsicht bei Suchmaschinen

Es ist zugegebenermaßen schon lange kein Geheimnis mehr, dass Suchmaschinen unsere Daten sammeln und für unterschiedliche Zwecke nutzen. In der Vergangenheit gab es diesbezüglich schon einige Skandale. Selbst der Marktführer Google musste eine Menge Kritik einstecken. Allerdings ist uns natürlich klar, dass niemand auf Suchmaschinen verzichten kann oder will. Es gibt aber zumindest Möglichkeiten, um etwas für seine Sicherheit zu tun. Unter anderem der Browser von Firefox bietet hier einige Optionen.

Über Konfigurierungen kann eingestellt werden, dass der Browser praktisch keine persönlichen Daten mehr sammelt. Wer viel Wert auf seine Privatsphäre legt, sollte diesen Schritt in Erwägung ziehen oder gegebenenfalls sogar den Tor Browser nutzen. Des Weiteren empfiehlt es sich, die Regelungen bezüglich des Datenschutzes zu überprüfen.

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